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Schweizer Kantonspolizei Zürich

Fragen und Antworten des Interviews:

Haben nicht viel mit Anstifter zu tun.

Dass ein Anstifter existiert, würde man hauptsächlich erfahren, wenn die Befragung des Täters/ Hauptverdächtigen komisch erscheint, nicht mit den vorhandenen Fakten übereinstimmt. Über einen Fall mit Hypnose hatte sie noch nie gehört. Wenn es Vermisstenfälle gibt, dann sammeln sie alle Fakten die es gibt und suchen gleichzeitig an verschiedenen Orten. Jeder Fall ist anders, deshalb kein wirkliches Grundmuster, wie sie vorgehen. Die Veröffentlichung eines Fotos kommt immer mit dem Einverständnis der Eltern oder Angehörigen. Der erste Schritt sind auch meistens die Angehörigen. Es gibt ein Fahndungssystem, das einem Suchsystem gleich kommt. Man gibt einen Namen ein und dann gibt es vielleicht einen Treffer. Im Vordergrund steht zuerst immer das wer.

Der Tatort wird immer so lange gesperrt wie nötig, auch wenn er öffentlich ist. Meist haben sie die Koorperation von allen, falls es Beschwerden gibt, erklären sie es kurz, was danach zu Ruhe führt. Sie haben selten Reklamation. Bei einem öffentlichen Ort ist die Spurensicherung schwierig, da es so viele DNA von anderen Leuten hier hat.

Nun speziell für jugendliche Straftäter; die Straftaten fangen eher klein an und werden dann immer grösser. Es gibt sehr verschiedene Straftaten unter ihnen. Die Eltern der Jugendlichen werden immer zuerst informiert, dabei werden dann dem Jugendlichen seine Rechte eröffnet und falls er will, kann er einen Anwalt beantragen. Drogen werden viel über den Flugverkehr transportiert. Drogenringe spannen sich meistens über verschiedene Länder. Ein paar sind für den Transport verantwortlich, andere für das Produzieren und andere für den Verkauf.

Als Intensinv-Täter werden diejenigen bezeichnet, die ständig Straftaten verüben. Wenn ein Kind zur Polizei kommt, wird sofort geschaut, dass es wieder nach Hause kommt. Falls man merkt, dass häusliche Gewalt vorliegt, gibt es eine Befragung das Kindes. Wenn der Fall sich bestätigt, werden die Eltern verhaftet.

Die internationale Zusammenarbeit kommt immer wieder vor und läuft eigentlich gut ab. Niemand verhält sich blöd.

Als Polizist; wenn man Ferien hat, muss man nicht zurückkommen, nur vielleicht über Telefon kurz einem Kollegen erklären, wo man was findet. Natürlich wären mehr Angestellte besser, aber es geht im Moment. Die meisten haben einen ausgeprägten Gerechtigskeitssinn, einen Helferinstinkt und wollen irgendwie die "Welt" verbessern. Was sie den Medien sagen, dafür müssen sie mit den Infos balancieren, die herausgegeben wird. Die Medienzusammenarbeit funktioniert, aber das Gesicht von ihr hat gesagt, dass es manchmal schwierig ist. Die Aufgabe eines Polizisten ist hauptsächlich schreiben, da alle Berichte dann an den Staatsanwalt müssen, der dann seine Arbeit machen soll, ohne beim Tatort gewesen zu sein. Nachts haben die Polizisten sicher einen Partner, aber am Tag ist das nicht unbedingt gewährleistet. Kripo beschäftigt sich eher mit Morden, als dort wo ich gefragt habe.