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Theodor Unervin wächst mit seinem Onkel auf, der nicht gut mit Kindern umgehen kann. Sie hatten nie wirklich tiefe Gespräche und Theodor fühlt sich eher als eine Art Dekoration oder ein Möbelstück. Durch wenige, aber ihn tief berührende Gespräche, steht für ihn Kommunikation an oberster Stelle von Dingen, die ihm wichtig sind. Da die Gespräche mit seinem Onkel dennoch etwas karg sind, ist er auch nicht unbedingt gesprächig gegenüber anderen. In der Stille beginnt er viel zu lesen und sieht in seinem Nachbarn, dem älternen Jungen Mervin eher einen Diskussionspartner als einen wirklichen Freund. Als Mervin ihn auf seine ungewöhnliche Augenfarbe anspricht, erklärt Theodor, dass er ein Albino sei, aber sein Onkel ihn mit drei Jahren schon regelmässig zum Friseur schickt, um die braune Haarfarbe zu behalten. Mervin ist auch ziemlich direkt und taktlos und spricht Theodor gerne auf seine "Fehler" an. Zum Beispiel, wo denn seine Eltern seien, wovon Theodor nichts weiss und schon lange aufgegeben hat, seinen Onkel zu fragen, der gern ausweichend antwortet. In dieser Zeit nimmt Theodor sich gerne selbst auseinander, im Sinne des mentalen. Er analysiert seine Reaktionen, seine latente Wut, die für ihn keinen Grund hat. Daraus entwickelt er ein grosses Interesse an der Psyche und an der möglichen Manipulation eines Menschen. Dennoch hat er immer einen grossen Respekt gegenüber Menschen und Menschenrechten. Für ihn sind das die einzig wahren grossen Errungenschaften der Menschheit, die dennoch für ihn eine Utopie bleibt, wenn sie alle Menschen bekommen sollen. Zu Gott hat er eher eine spezielle Ansicht. „Wenn es ihn gibt, würde ich ihn gerne treffen um zu fragen, ob für ihn die Menschen unterhaltsam seien oder nur eine tragische Produktion, die Frieden einfach nicht verstehen wollen“.

Er ist sarkastisch gegenüber der Kirche und findet die Politiker lächerlich. Er sieht sich meist immer die ganze Welt oder ein ganzes System an. Sein Vorstellungsvermögen ist grösser als das von anderen, weshalb es für einige manchmal schwierig ist seine Gedankengänge zu folgen.

Was auffällig ist sind seine üblichen Körperhaltungen. Vor allem während dem Sitzen behält er zwar immer eine ungestörte Balance, aber seine Haltungen wirken kindlich, verspielt und manchmal als würde er sich einkugeln.

Beziehung zu:

Teresa

Die einzige, die ihn einigermassen verkraftet. Er sieht Teresa als ein neugieriges Mädchen, dass leider noch nicht das grosse Hintergrundwissen eines Wissenschaftlers hat. Dennoch ist er froh, sie an seiner Seite zu haben bei seinen kleinen "Abenteuern", aber er hat auch Zeiten, in denen er wünscht, sie wäre fähiger, Dinge zu tun. Im Grossen und Ganzen vertraut er ihr ungemein.

Gargon

Am Anfang war Gargon für ihn eine neue Herausforderung. Mit der Zeit aber mehr eine Störung des Lebens und schlussendlich eine verherrende Zeitbombe. Er versteht die grosse Neugier Gargons, dennoch verstossen die Methoden Gargons die Prinzipien von Theodor. Er hat kein Mitleid und auch kein Ohr für Gargon, nur einen unglaublichen Drang Gargon zu übertrumpfen.

Sebastian

Theodor weiss ziemlich genau, dass Sebastian ihn nicht leiden kann, aber auch, dass er Theodor nicht viel entgegen zusetzen hat. Er pisackt ihn gern und würde es nie offen zu geben, wie faszinierend er die Fähigkeiten von Sebastian findet, vor allem die Hypnose. Für ihn ist er ein etwas aufbrausender Junge in schwierigen Situationen und einem fast schön süssen Gerechtigkeitssinn.

Clyde

Theodor traf Clyde zum ersten Mal bei einer Freundin seines Onkels. Diese war die Mutter von Clyde und hatte die beiden ins Zimmer von Clyde geschickt um zu spielen. Clyde sagte nie etwas über die Merkmale eines Albinos von Theodor, doch er sagte von Anfang an, dass er seinen Blick hasste. Zuerst sassen sie still da, als Theodor die Wii-Konsole entdeckte. Nun erkämpften sie erbittert gegegeinander an der Konsole. Doch seither haben sie kaum Gelegenheiten verpasst um sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, sei es durch ausgetüpftelte Streiche oder auch nur angewiderte Blicke.